Die
Bremer Stadtmusikanten |
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Ein alter
Esel, der dem Müller Jahre lang gedient hatte, war nun alt und schwach. Der Müller wollte seinem Leben ein Ende machen. Aber der Esel merkte das und lief davon, denn er wollte nach Bremen ziehen. Dort wollte er Musikant werden. |
| Unterwegs traf er einen Hund,
der traurig vor dem Hof lag.
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Da sagte der
Esel: " Komm mit, wir ziehen nach Bremen, denn dort geht |
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Die beiden wanderten weiter. Da trafen sie eine Katze, die miaute:" Ich soll ersäuft werden, weil ich zu alt bin und keine Mäuse mehr fange." |
Da sagten der Esel und der Hund: " Komm mit uns nach Bremen, denn dort geht es uns besser." |
| Als nächstes
trafen sie einen Hahn, der kläglich krähte. Er jammerte: "Heute ist mein letzter Tag, denn sie
wollen mich in die Suppe stecken." |
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| Da sagten die drei :" Komm mit uns nach Bremen, dort werden wir Stadtmusikanten." |
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Nun zogen sie weiter bis in einen Wald und suchten sich, als die Nacht kam, einen Platz zum Schlafen. Der Hahn flatterte auf den Baum. |
| Als er sich umsah, entdeckte er in der Ferne Licht
in einem Haus. Sie liefen zu dem Haus und sahen durchs Fenster. |
| Dort saßen Räuber an einem
reich gedeckten Tisch. Sie überlegten, wie sie die Räuber verjagen könnten, denn sie wollten ihren Hunger mit dem guten Essen stillen.
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| Sogleich begannen
sie zu schreien: "IA! WAU WAU! MIAU! KIKERIKI!" Die Räuber erschraken und rannten voller Angst davon. |
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Die Tiere setzten sich um den Tisch und verschlangen alles, was die Räuber übrig gelassen hatten |
| Danach legten sie sich schlafen; die Katze an den warmen Ofen, der Hund vor die Tür, der Esel legte sich auf den Heuhaufen und der Hahn setzte sich auf den Dachfirst. Sie schliefen schnell ein. |
| Ein Räuber schlich ins Haus um nachzusehen, was sie so erschreckt hatte. Als er ins stockdunkle Haus hereinkam, fand er alles still und wollte er ein Zündholz anzünden. Die glühenden Augen der Katze hielt er für glühende Kohlen und wollte das Holz daran halten. | ![]() |
| Da sprang die Katze auf und zerkratzte ihm das Gesicht. Als er fliehen wollte, biß ihm der Hund ins Bein, der Esel schlug aus und traf ihn ins Gesicht, der Hahn krähte: "Bringt mir den Schelm her, kikeriki!" |
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Der Räuber floh in den Wald und erzählte: " Die Hexe hat mir das Gesicht zerkratzt, ein Mann mit einem Messer stach mir ins Bein, ein andere schlug mich mit einem Knüppel und der Richter auf dem Dach wollte mich hängen." |
| Das war so schrecklich, dass sich die Räuber nie
wieder in ihr Haus trauten. Esel, Hund, Katze und Hahn aber machten sich auf den Weg nach
Bremen und wurden dort berühmt - Die Bremer Stadtmusikanten.
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